Ernährungsumstellung, Myotone Dystrophie Typ 2 (PROMM, DM2), Schmerzfreiheit

Endlich schmerzfrei

[Werbung, nicht beauftragt]

Schwangerschaft & Geburt

Während der Schwangerschaft war ich komplett schmerzfrei, es war wie ein Segen, über den ich mich sehr freute. Meine Myotone Dystrophie Typ 2 (DM2, PROMM) war eingeschlafen. Ich profitierte also davon, dass mein Immunsystem durch die Schwangerschaft auf ganz natürliche Art und Weise heruntergefahren wurde.  Die Geburt meiner Tochter veränderte mein Leben komplett. Sie forderte alles von mir und ich gab ihr so viel ich geben konnte. Auch in dieser Zeit war ich schmerzfrei, wofür ich extrem dankbar war und bin. Sonst hätte ich all diese Energie nicht aufwenden können.

Doch auf Dauer fiel mir Zuhause die Decke auf den Kopf. Da war ich froh, auch wenn es mit meiner kleinen Blume sehr, sehr anstrengend war, in den Rückbildungskurs am Vormittag zu gehen. Vor allem um in Kontakt mit Anderen und aus Haus zu kommen. Manche Übungen konnte ich mitmachen, andere nicht. Hier lernte ich Frauen und Mütter kennen und freundete mich mit einigen an. Wie das Leben so spielt hörte ich in dieser Zeit auch vom Stillcafé in unserer Nähe. Dieses wurde von einer sehr kompetenten Heilpraktikerin geleitet. Ich war so glücklich und dankbar in ihr einen Menschen gefunden zu haben der mich versteht und meine natürliche Säuglingspflege unterstütz und mich dabei beraten kann. Ich traf auch weitere Menschen, die mich beeindruckten, die einen anderen Lebensstil hatten als ich und die ich bewunderte.

Ein Symptom als Zeichen

Dann, etwa mit 3 Monaten, hatte unsere kleine Blume auf einmal Blut im Stuhl. Unsere Hebamme wusste nicht weiter und als es erneut auftrat, natürlich am Wochenende, fuhren wir in die Kinderklinik. Eine Ärztin mit russischen Wurzeln riet mir, da ich voll stillte, ich solle Milchprodukte für mindesten 4 Wochen weglassen. Die Kuhmilch würde in die Muttermilch übergehen und könnte solche Reaktionen im Darm des Säuglings auslösen. Ich betone hier die Herkunft der Ärztin bewusst. Aus dem einfachen Grund weil ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass Ärzte aus Russland, ehemalige Sowjetunion und der Türkei, praktisch betrachtet, kompetenter sind. Sie ziehen auch gerne alternative Medizin und Heilmethoden in Betracht. Aber das ist rein meine subjektive Einschätzung und muss von niemandem geteilt werden.

Und tatsächlich wurden die Bauchschmerzen und andere Symptome unserer Tochter besser, mir ging es auch besser, nur verstand ich es nicht. Nach einiger Zeit fing ich wieder an „normal“ zu essen und das Blut im Stuhl unserer Tochter tauchte immer wieder auf. Ich ahnte schon, dass ich etwas in meinen Lebensmitteln verändern müsste und würde, aber noch war es nicht Zeit.

Hallo, alter Freund Schmerz!

Erst als meine Schmerzen im November 2018 wiederkehrten, in der Zwischenzeit war ich fast 1,5 Jahre schmerzfrei, zeigte mein Körper mir deutlich, dass ich was ändern musste. Stur wie ich war dachte ich, ich müsste meine Schmerzen einfach akzeptieren. So gut es ging damit leben. Das Problem war nur, einfach Schmerzmittel nehmen und meine Symptome unterdrücken, so wie früher, ging nicht. Ich stillte meine Tochter und wollte das auf keinen Fall für betäubende Medikamente beenden. Dann geschah das Unvermeidliche, ich rutschte im Dezember 2018 auf der ersten Treppenstufe unserer Maisonettewohnung aus und fiel 13 Stufen auf meinem Steißbein runter.

Das Steißbein hat die symbolische Bedeutung zur Erdverbindung, hier sitzt das Wurzel-Chakra und bei einem Sturz auf das Steißbein zeigt sich, das etwas Grundsätzliches im Leben nicht stimmt. Das habe ich aber erst hinterher erfahren.

Ich hatte meine Wurzeln und Erdung verloren…

Unmittelbar nach dem Sturz und der Einlieferung ins Krankenhaus kam in mir eine riesige Erleichterung auf. Erleichterung, weil ich jetzt etwas ändern konnte. Weil es jetzt definitiv Zeit war auf mich zu hören und meine Bedürfnisse an die erste Stelle zu setzen. Mir wurde vom Leben eine Entscheidung abgenommen, die ich schon vor Jahren getroffen hatte. Jedoch hatte ich nicht den Mut aufgebracht mich gegen meine alten Glaubens- und Grundsätze durchzusetzen. Nachdem mir der Arzt sagte, dass mein Steißbein gebrochen, jedoch der Bruch „so bleiben würde“ und „es keine medizinische Therapie“ dafür gäbe war ich fassungslos. Ich verlor gänzlich meinen Glauben an die konservative und klassische Schulmedizin.

Zum Glück war ich so doch so fit, dass ich drei Tage nach dem Sturz zu meiner wöchentlichen Physiotherapie gehen und mir von meiner lieben Therapeutin das Gegenteilige erzählen lassen konnte. Sie riet mir dringendst zu einer Steißbeinmobilisation. Durchgeführt durch einen kompetenten Osteopathen Januar 2019, war schon nach der ersten Behandlung mein Steißbein wieder an Ort und Stelle, da wo es sein sollte und hingehörte.

Auf zu neuen Ufern – Ernährungsumstellung

Zur etwa selben Zeit kaufte meine Mutter uns eine Getreidemühle. Ab da aßen wir Vollkornpizza und Vollkornbackwaren, die ich vorher aus Auszugsmehl gebacken hatte. Schon bald darauf hörte ich von einer Bekannten, dass sie sich die Haare mit Roggenmehl wusch und Natron als Deo bzw. Zahnputzpulver verwendete. Ich war hin und weg. Da ich auch Roggenkörner Zuhause hatte, mahlte ich dieses und starte im März 2019 damit meine Haare zu waschen und mein Deo selbst herzustellen. Durch diverse Podcasts und Videos, die ich mir in dieser Zeit ansah, stieß ich auf das Buch „Krankheit als Symbol“. Es ist ein Buch vom, in meinen Augen, großartigen Autor und Mediziner Rüdiger Dahlke. Jedoch verstand ich zu der Zeit noch nicht die Inhalte des Buches. Konnte ich mir doch auch nicht, wie bei diversen Krankheiten geraten, vorstellen ohne Milchprodukte zu leben. Geschweige denn meine Ernährung drastisch zu ändern, zu veganisieren. Trotzdem wollte ich unbedingt schmerzfrei sein. Tief im Inneren wusste ich, das mein Körper mir seit meinem 15 Lebensjahr zu sagen versuchte, dass Milchprodukte für mich komplett ungeeignet sind. Damals entwickelte ich eine Laktoseintoleranz, verstand es nicht und behalf mir  leider mit laktosefreien Produkten.

Die Erkenntnis zum schmerzfreien Leben

Ich schaute weiter Videos und Vorträge an, ich stieß auf “Die große Milchlüge” und auf einen großartigen Vortrag bei YouTube von Prof. Dr. Walter Veith über den Milch-Mythos. Dieser bestärkte mich endgültig in meiner Entscheidung Milch(produkte) nicht mehr in meinen Haushalt zu lassen. Mir wurde klar, dass der Konsum von Milch(produkte) weder meiner Umwelt noch unseren Krankheiten gut bekamen. Weder bei meiner Myotonen Dystrophie Typ 2 noch den Darmproblemen unserer kleinen Blume, oder dem Asthma meines Mannes waren und sind sie förderlich. Gleichzeitig entschied ich mich gegen den Konsum von Schweinefleisch, Geflügel und Industriezucker. Ich reduzierte auch meinen restlichen Fleischkonsum sehr stark, unserer Tiere und Umwelt zuliebe. Meine Schmerzen verschwanden, erst merkte ich es gar nicht so recht, da es ein paar Wochen dauerte. Schließlich aber war ich schlagartig fasziniert, was diese Entscheidung mit meinem Körper gemacht hatte und ich schmerzfrei war.

Mein Körper als bester Ratgeber

Im Sommer verreiste ich mit meiner Tochter für 1,5 Monate in die Türkei. Diese Reise zeigte mir wie gut meine Entscheidung gegen den weiteren Fleischkonsum war. Dort kommt man kaum an Fleisch vorbei, jeder der es sich leisten kann kauft und konsumiert Fleisch in rauen Mengen, täglich! Und die meisten leiden unter Volkskrankheiten wie Gelenkschmerzen und -entzündungen, Rheuma, Übergewicht, Bluthochdruck und vielem mehr. Das sind Krankheiten einer Bevölkerungsgruppe die nicht ohne Grund da sind. An mir selbst und meinem Körper durfte ich, vor allem in dieser Zeit, oft genug beobachtet, dass ich jeden Abend oder am Folgetag nach Konsum tierischer Eiweiße (Fleisch und Eier) Schmerzen bekam und meine Gedanken getrübt waren. Je nach konsumierter Menge waren die Schmerzen mal stärker, mal weniger stark. In der Zwischenzeit war ich glücklicherweise schmerzfrei.

Endlich komplett schmerzfrei

Seit Anfang März 2020 lasse ich nun auch komplett Eier aus meinem Speiseplan weg. Mein Herzchakra teilte mir davor immer wieder mit, dass Eier nicht gut für meinen Körper sind. Zwischen meinen Schulterblättern brannten die Muskeln und ich hatte das Gefühl,  dass mir jemand kleine Nadeln reinsticht. Schließlich bestätigte mir eine liebe Heilpraktikerin was ich wage geahnt hatte. Nämlich das die Eier in meinem Darm eine, schon vorher im Januar vom Arzt diagnostizierte, Fäulnisflora verursachten. Der Hirnnebel ist seit meiner Entscheidung, mir und meiner Intuition wirklich zu folgen und, zur pflanzlich energetisch vollwertigen Ernährung zu wechseln, weg. Ich bin vollständig schmerzfrei.

Und das ohne ärztliche Begleitung und ohne Medikamente. Denn was ich in meinem Masterstudium im Kern gelernt habe ist: Kein, vor allem synthetisches, Medikament zeigt seine Wirkung ohne Nebenwirkung. Eine Nebenwirkung die oft höchst unerwünschte und negative Folgen hat.

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