Ernährungsumstellung, Myotone Dystrophie Typ 2 (PROMM, DM2), Schmerzfreiheit

Meine Myotone Dystrophie Typ 2 (DM2, PROMM)

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Ich habe viel durch und von meiner Myotone Dystrophie Typ 2 gelernt und bin sehr dankbar, dass sie bei mir war. Ich lernte die wichtigen Dinge im Leben schätzen, wie zum Beispiel Glück, Achtsamkeit für meine und die Bedürfnisse anderer und Gesundheit.

Was macht mich wirklich glücklich?

Schon früh habe ich erkannt, dass Geld und Besitz, wenn überhaupt, nur für kurze Zeit „glücklich“ machen aber nie Erfüllung schaffen. Das Wichtigste für mich war meine Gesundheit und mein Optimismus und dafür war ich sehr dankbar. Bevor meine Erkrankung ausbrach war das auch noch genug für mich. Trotzdem spürte ich das ich innerlich etwas ändern wollte. Der ständig wiederkehrende Weltschmerz, Krieg und Hunger auf der Erde machten mich unglücklich und raubten mir wertvolle Energie. Ich hatte eine Wut und Aggression in mir, die gegen mich selbst gerichtet war, die ich aber nicht erkannte. Dadurch war ich unzufrieden und unausgeglichen. Ich verfolgte lange Zeit geerbte und anerzogene Werte wie „Studieren und Karriere machen“, „Ansehen in der Gesellschaft bekommen“, „Besser sein (Konkurrenz) als die anderen“ und vieles mehr. Aber das war nicht das was mein Sein, was Ich wollte.

Die Myotone Dystrophie Typ 2 brach über mich hinein

Dann brach meine Krankheit Myotone Dystrophie Typ 2 (DM2, PROMM) aus. Die Myotone Dystrophie Typ 2 (PROMM) ist eine autosomal dominant vererbbare Autoimmunerkrankung. Dabei ist der in Chromosom 9 lokalisierte CCTG-Repeats expandiert. Das bedeutet er kommt deutlich häufiger vor als es normalerweise der Fall wäre. Meine Abwärtsspirale drehte sich, subjektiv betrachtet, unendlich lange. Sie hielt mich gefangen in Schmerz und Hirnnebel. Einen klaren und optimistischen Gedanken zu fassen war kaum möglich. Ich versuchte zu lernen, las jeden Satz mehrere Male und verstand trotzdem den Inhalt nicht. Mein Psychologe half mir dann in der Therapie aus der Spirale rauszukommen. Außerdem lies ich mein Selbstmitleid und Fragen wie „Warum ich? Ich war immer ein guter und ehrlicher Mensch, ich bin sehr moralisch, versuche mit ruhigem Gewissen ins Bett zu gehen. Warum trifft es mich?“ hinter mir.

Es half alles nichts, mein Leben ging trotz Schmerzen und täglicher Schmerzmitteleinnahme weiter. Wenn das eine Schmerzmittel nicht mehr half war das nächste dran, und im Wechsel. Durch meine Laktoseintoleranz gab es zum Glück für mich nicht allzu große Auswahl bei den Analgetika. Aber auch das, wusste ich genau, war nicht die Lösung. Warum sollte ich meine Schmerzen unterdrücken? Diese Schmerzen wollten mir etwas sagen und ich stopfte ihnen bildlich gesehen den Schnuller in den Mund und betete, dass sie still sein würden.

Ich will mein Leben ändern!

In der Zeit und auch schon früher hatte ich oft das Gefühl verspürt ich müsse mein Leben nachhaltiger gestalten. Ich wollte nicht weiter meine Umwelt ausbeuten, Ressourcen verschwenden, im Konsumwahn leben. Aber es fiel mir alles ziemlich schwer. Dann kam meine Indigo-Tochter, die mich an meinen Kern und die Lebensessenz erinnerte, es gab etwas für mich wofür es sich auch lohnte einzustehen. Vielleicht habe ich Glück und erlebe keinen Krieg um Wasser oder bewohnbaren Lebensraum, aber meine Tochter wahrscheinlich schon, wenn ich so weiter machen würde wie bisher und nichts an mir und meinem Leben änderte.

All das versuchte mir meine Krankheit mitzuteilen. Ich war auf einem Weg gelandet, der nicht zu mir passte und mich nicht erfüllte. Dann kam das Buch „Krankheit als Symbol“ vom großartigen Autor und Mediziner Rüdiger Dahlke. Ich verstand es am Anfang nicht, aber nach und nach machte alles mehr Sinn. Jede Krankheit, jeder Schmerz und jede Entzündung an oder in einem bestimmten Organ, einer bestimmten Körperregion will mir persönlich etwas aufzeigen. Erst weiß ich im inneren, dass etwas nicht stimmt, höre ich jedoch vehement nicht auf Signale von Innen/mein Inneres, beziehungsweise habe ich verlernt meiner Intuition zu folgen, manifestiert sich eine Krankheit in meinem Körper.

Was mir meine Myotone Dystrophie Typ 2 sagen will…

Meine Hauptschmerzstelle war immer zwischen meinen Schulterblättern, direkt neben der Wirbelsäule links und rechts. Es ist bei mir so, jedoch nicht bei jedem andren Menschen mit Myotoner Dystrophie Typ 2 (DM2, POMM). Zurzeit merke ich diese Stelle immer mal wieder pulsieren, manchmal brennt sie, manchmal ziehen sich die Muskeln stramm zusammen. Mittlerweile weiß ich, seit Februar 2020, dass es sich dabei um mein Herzchakra handelt. Mein Herzchakra war immer mein Hauptthema, und ist es noch. Der Schmerz und meine Krankheit waren für mich die Chance Missstände in meinem Leben zu erkennen und sie zu lösen. Auch konnte ich alte Lasten meiner Seele dadurch erlösen. Seit März 2018 habe ich meine Ernährung umgestellt und lebe seit dem schmerzfrei. Es ist für mich noch immer wie ein wunder. Ich lasse seit Dezember 2019 immer mehr alte Glaubensätze los und verabschiede mich von vermeintlichen Sicherheiten.

Dadurch erfahre ich auch immer mehr über mein wahres Sein und meinen Körper.

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